PostHeaderIcon Was ist ein Slam?

Aus Amerika stammend, ist der Poetry Slam ein weltweit etabliertes Format geworden, selbstverfasste Dichtkunst zu präsentieren. Mittlerweile existiert seit der Begründung 1986 durch den Bauarbeiter Marc Kelley Smith eine Gemeinde der Slam-Süchtigen, welche weit über Landes- und Sprachgrenzen hinausgeht. In Deutschland, Österreich und der Schweiz beispielsweise in über 70 Städten. Nun kommt Halle dazu. Einmal monatlich wollen wir den besten Hallenser finden, ihm oder ihr zuhören, mit ihm oder ihr leiden,lachen, jauchzen oder in uns gehen.

Wie wird vorgetragen? Ob in rhythmischer Sprache präsentiert, gespielt oder einfach nur gelesen, ob Prosa, Lyrik, Rap, alles ist erlaubt. Allerdings die Zeit ist begrenzt. Binnen 5 bis 8 Minuten muss das Publikum überzeugt sein. Es erfolgen zwei Abstimmungen, eine mit den legendären DDR-Roulette-Marken, die andere durch des Publikums Hände.

Zu gewinnen gibt es Sachpreise und den Genuss, die eigenen Texte vor Publikum rezitieren zu können. Doch auch wer sich keiner Battle stellen will, ist herzlich willkommen seine Texte zu lesen und sei es nur, um den Gefühlen Ausdruck zu verleihen und sich wieder integriert zu fühlen.

Zusätzlich arbeiten wir mit dem Arbeitsamt und dem DGB, dem Bauhof und den Fachschaftsräten der Martin Luther Universität Halle zusammen, um das Publikum, wie auch die Vortragenden so divers als möglich zu bekommen. Unterstützt werden wir dabei vom Studierendenrat der MLU.

Wir weisen darauf hin, das wir kein Forum für Texte mit extremistischen oder rasisstischen Tendenzen sind!

Weiterführende Informationen: Slam bei Wikipedia

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